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Ostern im Lockdown:
Hasen-Ausmal-Wettbewerb

24.03.2021

„Ich bin sehr gespannt, wie kreativ die  Potsdamer Kinder werden. Alleine die Vorlagen sind ein echter Hingucker und vermitteln den Kindern ein Gefühl für verschiedene wichtige Kunststile“,
Noosha Aubel

Der Osterurlaub fällt aus und sogar das kollektive Eiersuchen ist durch die aktuellen Corona-Maßnahmen an Ostern nicht möglich. Wir wollen dennoch für ein wenig Abwechslung sorgen und schreiben deswegen einen österlichen Malwettbewerb aus! Kinder jeden Alters sind aufgerufen eine der Vorlagen im Stile großer Meister und weltberühmter Kunststile auszumalen.
Das schönste Bild wird mit einem umfangreichen Kreativ-Paket von Boesner mit Künstlerbedarf im Wert von 500 Euro belohnt. 

Zum Ausmalen stehen Osterhasen im Stile von Magritte (Surrealismus), Picasso (Kubismus), Matisse (Fauvismus), Warhol (Pop Art) und Altägyptischer Kunst hier zum Download zur Verfügung. Interessierte Kita-Gruppen, Vereine, Jugend-Treffs und Schulklassen können die ausgedruckten Vorlagen zusätzlich frei Haus geliefert bekommen. Eine E-Mail an info@kreativquartier.art reicht.

kreativquartier_osteraktion_malvorlagen

Gemalt werden kann bis zum 9.April. Danach entscheidet eine Jury darüber, welches Bild gewinnt. Welche Klasse, Kita-Gruppe oder Einrichtung das 500€-Paket mit Farben, Stiften, Leinwänden, Bastel- und Modelliermaterial bekommt, entscheidet das Gewinnerkind!

In der Jury sitzen neben der Potsdamer Künstlerin Nora Fritz aus dem Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, Glockenweiß-Geschäftsführerin Andrea van der Bel und dem Geschäftsführer des Künstlermaterialien-Großhandels Boesner, Michael Harnacke, auch Noosha Aubel, die Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam.

Ausgemalte Vorlagen können bis zum 9. April in den Briefkasten vor dem Stadthaus (Friedrich-Ebert-Str) – adressiert an Geschäftsbereich 2 ‒ geworfen, per Mail an info@kreativquartier.art gesendet oder am Freitag dem 9.4. in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr im Potsdamer Klosterkeller abgegeben werden.

Partner dieser spontanen Oster-Kunstaktion ist auch das Potsdam Museum, das die Gewinnerbilder des Wettbewerbs präsentieren wird.

Es gelten die Teilnahmebedingungen.
Malvorlagen hier zum Download.


8. Runder Tisch

19.02.2021

Auch wenn er schon eine Woche zurück liegt, so möchten wir doch noch kurz vom 8. Runden Tisch berichten. Der dringende Bedarf an Bandproberäumen in Potsdam war in den vorangegangenen Runden Tischen immer wieder angesprochen worden und rückte nun endlich in den Fokus.

Das Kreativ Quartier will einen Teil des sehr großen Bedarfs an Proberäumen für Musiker:innen, insbesondere für Bands, abdecken. Die Integration der Räume stellt jedoch aufgrund der besonderen schallschutztechnischen Anforderungen eine besondere Herausforderung an die Planung.

Am 12.02.21 kamen hierzu nun neben den Vertreter:innen der KKW insbesondere auch Musiker:innen mit den Planer:innen des neuen Kreativ Quartiers ins Gespräch.

Nachdem die Architektinnen von Michels Architekturbüro die aktuelle Planung mit Proberäumen in den Untergeschossen des neuen Kreativ Quartiers vorgestellt hatten, entwickelte sich ein sehr konstruktiver Austausch zwischen allen Beteiligten über die Nutzung und den Betrieb dieser Räume.

Es war insbesondere für alle Nicht-Musiker:innen ein super interessanter Einblick in den Probe-Alltag von Bands von dem die Planer:innen sicher viele Anregungen mitnehmen konnten, die im weiteren Projektverlauf Berücksichtigung finden können.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten von dieser Seite.

 

KreativQuartier.Art

16.02.2021

Neben dem kreativquartier.blog wird es zukünftig eine neue Plattform für Künstler:innen rund um und in Potsdam und Berlin/Brandenburg geben. Die Plattform kreativquartier.art soll unter anderem einen Musikplayer beinhalten, der Musiker:innen und Bands die Möglichkeit gibt, ihre Musik einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die eingereichte Musik wird per Zufallsprinzip mit einer Reihe an regional gedrehten Videos untermauert und ermöglicht somit eine stets variierende Kombination dieser beiden Medien. 
 
Mehr Infos zu dem Projekt sowie zur Teilnahme in diesem One Pager

 

Vodcast Interview mit den Kulturisten

03.02.2021 / 06.02.2021

Die Kulturisten aus Potsdam wollten es wissen: Was passiert da in der Mitte Potsdams? Die Antwort darauf gibt es im Vodcast mit Andreas Michels von Michels Architekturbüro und Christopher Weiß von Glockenweiß.

Hier der Trailer und hier der Vodcast

Die Halle im Langen Stall

01.02.2021

Die zentrale Halle des Langen Stalls wird Eingang zum Quartier, Treffpunkt und Veranstaltungsraum. Ein Kommunikationsort für alle, egal ob Künstler*innen, Besucher*innen oder einfach Interessierte.

Die 3-D-Animation gewährt uns einen virtuellen Blick ins Herz des Kreativ Quartiers und zeigt exemplarisch, wie es einmal aussehen könnte.
[Der Link ist bis zum 30.06.21 abrufbar.]

360° Visualisierung Langer Stall: Quatre Caps

Frohe Feiertage

22.12.2020

Mit einem Blick in die Zukunft verabschieden wir uns von diesem ereignisreichen Jahr und blicken spannenden Aufgaben für 2021 entgegen. Das Kreativ Quartier Team wünscht erholsame Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr!

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Bildquelle: Michels Architekturbüro

Zeitkapsel auf dem Kreativ Quartier

14.12.2020

"Glockenweiß zäunt symbolisch einen Quadratmeter ab und hält diesen für Kunst frei, bis die ersten Kunst- und Kulturschaffenden 2023 ins Kreativquartier einziehen können."

Am 12.12.2020 wurde von dem Kollektiv ArtChurch.Me auf dem Gelände des Kreativ Quartiers eine Zeitkapsel vergraben. Die Kapsel beinhaltet Kunstwerke von mehr als 20 Kunstschaffenden sowie kulturschaffenden Orten wie dem Nikolaisaal und dem Museum Fluxus+. Sie wird im Frühjahr 2023 wieder ausgegraben und die Exponate auf einer Ausstellung im März 2023 zu besichtigen sein.

Weitere Informationen zu dem Ereignis und Konzept von ArtChurch.Me 


Bildquelle: Glockenweiß

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Bildquelle: Glockenweiß

Open Call Zeitkapsel auf dem Kreativ Quartier

12.12.2020

"Die Ausgrabung bietet nicht nur einen spannenden Rückblick auf 2020, sondern auch einen spielerischen Anstoß zur Reflektion und interessanten Diskussion zwischen den Beteiligten."

Am 12.12.2020 wird das ArtChurch.Me Kollektiv mit der mobilen Kunstkirche einen symbolischen Umzug durch Potsdam starten, bei welchem verschiedenen Kunstinstitutien, Gruppen und Einzelpersonen die Möglichkeit gegeben wird, ihre Kunst an/in der Kunstkirche zu befestigen um diese letztendlich vor dem Kreativ Quartier in Form einer Zeitkapsel bis ins Frühjahr 2023 zu versenken.

Was? - Bis zum 12.12.2020 sammelt das Kollektiv ArtChurch Kunst in jeglicher Form und Erinnerungen an das Jahr 2020 sowie die Wünsche und Visionen von KünstlerInnen und Kulturinstitutionen aus Potsdam für das Jahr 2023 um sie dann mit Sang und Klang in einer Zeitkapsel für drei Jahre zu versenken.

Wie? - Samstag 12.12.2020, 10:00 Uhr Start symbolischer Rundgang
12:12 Uhr Versenkung der Zeitkapsel

Wer? - Beteiligen kann sich jede/r KünstlerIn allein oder im Kollektiv, jede Kunstinstitution von Galierien, bis Veranstaltungsorten sowie Kulturtreibende, -schaffende oder auch Kunst Intereressenten. 

Warum? - Für die kommende Jahre werden viele AkteurInnen aus der Kreativbranche vor sowohl große als auch kleine Herausforderungen gestellt. KünstlerInnen, MusikerInnen, VeranstalterInnen und Kultureinrichtungen werden sich weider einmal neu Erfinden und vielleicht auch die eine oder andere harte Entscheidung für sich treffen mpssen. Mit diesem Versenken der Zeitkaüsel möchte Art.Church die Möglichkeit bieten das aktuelle Gescheken zu verarbeiten und auf ein konkretes Ziel in Zukunft schauen. Mit dem Erschaffen von eigenen Visionen, mit dem materialisieren von Ideen und Wünschen in Form von Kunstwerkeh, Briefen oder Botschaften, können wir uns selbst bestärken die bewegte Zeit der kommenden drei Jahre Energiegeladen in Angriff zu nehmen. 
Auch der Moment der Ausgrabung bietet dann nicht nur einen spannenden Rückblick auf das Jahr 2020, sondern auch einen spielerischen Anstoß zur Reflektion und interessanten Diskussion zwischen den Beteiligten KünstlerInnen und Institutionen. Wer hat recht behalten? Wer hat erreicht was er/sie sich vorgenommen hat? Was gibt es noch zu tun? 

Weitere Infos, sowie Hinweise zu möglichen Kunstwerken, können folgendem Link entnommen werden.

5. Runder Tisch

03.12.2020

„Man sollte immer wieder neu überrascht werden, beim Eintreten in das Quartier.“

Der Runde Tisch hat nun schon zum dritten Mal als Video-Konferenz stattgefunden, dieses Mal mit dem Schwerpunktthema „Aneignungsflächen“.
Was sind Aneignungsflächen? Wo sind Aneignungsflächen? Was kann, soll, darf dort passieren? Jeder hatte hierzu eigene Bilder im Kopf. Dabei wurde schnell klar, dass es DIE AneignungsFLÄCHE nicht geben wird, sondern es unterschiedliche Phasen und Prozesse der Aneignung gibt, die bereits mit der Planungsphase beginnen sollten. Identitätsbildung ist das Stichwort. Die Räume und damit das Quartier selbst sollen annehmbar sein, sich von den Nutzern zu eigen machbar. Statt statischer Vorgaben sollte es Leerräume, gestaltbare Flächen und Bereiche geben, die erobert werden wollen. Die Neubauten dürfen keine Angst machen und sollen zu Wandelbarkeit und Flexibilität der Gestaltung animieren.

 

Das Konzept für das neue Potsdamer Kreativ Quartier steht: Werkstatt- und Dialogverfahren abgeschlossen

16.11.2020

„Das war ein echter Kraftakt, in so kurzer Zeit auf diesen Planungsstand zu kommen; normalerweise würde man sich bei einem Projekt dieser Größenordnung mehr als doppelt so viel Zeit für die Planung nehmen. Bei einem politisch und gesellschaftlich aufgeladenen Projekt mit so vielen Beteiligten – lokale Politik, Verwaltung, derzeitiger Grundstückseigentümer und Sanierungsträger, Nutzer aus der Kreativwerkstatt und Nachbarn – gelingt so ein Leuchtturm-Vorhaben nur mit gut funktionierendem Teamwork.“
Christopher Weiß, Glockenweiß

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Im Vordergrund, v.l.n.r.: Herr Michel von POLA, Herr Michels und Frau Ciprian von Michels Architekturbüro, Herr Wünschmann von CSD Ingenieure  Quelle: KVL

Trotz Corona-Lockdown im März und „Lockdown light“ im November geht das Projekt mit großen Schritten voran. Der Zeitplan ist ambitioniert, der erste Bauabschnitt soll schon im Oktober 2023 fertiggestellt werden. Die von Glockenweiß in der abschließenden Sitzung des Dialogverfahrens am 12.11.2020 präsentierten Bau- und Freiflächenplanungen sowie das Nachhaltigkeitskonzept wurden von Vertretern der Fraktionen der SVV, der Potsdamer Kultur- und Kreativwirtschaft, der Verwaltung und des Sanierungsträgers nahezu einstimmig angenommen.

Zur finalen Gremiumssitzung im „Lockdown light“ lieferte das Team eine überzeugende architektonische Weiterentwicklung des geplanten Villagekonzeptes mit variablen Grundrissen für die Kreativszene. Das Freiraumkonzept schafft vielfältige Aufenthalts- und Begegnungsorte; Dach- und Fassadenbegrünung, Regenwasserversickerung und Bepflanzungskonzepte stärken die nachhaltige Entwicklung des Quartiers. Das Nachhaltigkeitskonzept setzt obendrein auf die Verwendung klimaschonender Baustoffe, Energieeffizienz und eine Mobilitätsstrategie, ausgelegt auf Fußgänger und Radfahrer.

 

Die aus den Abläufen, Verfahrensschritten und immer wieder für die Überprüfung zur Einhaltung der Projektziele gewonnenen Erkenntnisse auf den wichtigen Gremiumssitzungen waren und sind weiterhin essenziell wichtig für die Umsetzung des Projekts. Eine Fortsetzung des vorbildlichen Konzeptes des „Runden Tisches“, der das Projekt auch in allen weiteren Phasen begleitet, wird besonders von Glockenweiß angestrebt.

„Wir sind sehr glücklich, mit der Stadt Potsdam einen tollen Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir dieses wegweisende Kreativquartier gemeinsam entwickeln und so viel Gutes für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt tun können“, lobt Andrea van der Bel von Glockenweiß die Zusammenarbeit.

Auf der Grundlage des nahezu einstimmigen Ergebnisses der finalen Sitzung des Dialogverfahrens am 12.11.2020 soll nun der Kaufvertrag bis Ende des Jahres geschlossen und der Bauantrag für den ersten Bauabschnitt, den Langen Stall, vorbereitet und bis März 2021 eingereicht werden, so dass dieser trotz aller Widrigkeiten termingerecht bis Herbst 2023 fertiggestellt werden kann.

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Planungsstand Langer Stall Halle Innen, Quelle: Michels Architekturbüro 2020

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Planungsstand Langer Stall Halle Außen, Quelle: Michels Architekturbüto 2020

Betreiber gesucht!

07.11.2020

Für die Flächen der kleinteiligen Kultur- und Kreativwirtschaft im Kreativ Quartier wird ab sofort ein Generalmieter als Betreiber gesucht. Alle weiteren Informationen zum Interessenbekundungsverfahren können über diesen Link abgerufen werden.

3. Runder Tisch

29.10.2020

Der 3. Runde Tisch fand am 29.10.2020 erstmals in Form einer Videokonferenz statt. Herr Wünschmann von CSD Ingenieure stellte das Nachhaltigkeitskonzept für das Kreativ Quartier vor und Frau Krieger von Michels Architekturbüro präsentierte den aktuellen Planungsstand. Anschließend bot auch die digitale Variante den Teilnehmern die Möglichkeit zum Austausch, für Fragen und Anregungen. Solange die pandemiedingten Einschränkungen ein Treffen aller Beteiligten an einem realen Tisch nicht zulassen, wird der virtuelle ein regelmäßiges Forum zum Austausch bieten.

Infoabend

26.10.2020

Am 26.10.2020 waren Nachbarn aus der unmittelbar an das Quartier angrenzenden Wohnbebauung zu einem Informationsabend eingeladen. Wir bedanken uns bei Herrn Schmedt von Michels Architekturbüro für seinen Vortrag und die Beantwortung der Fragen und bei der ProPotsdam, die den Raum zur Verfügung gestellt hat. So konnten sich die Gäste unter Einhaltung der Mindestabstände über die Entwicklung des Quartiers in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft informieren und Fragen zu Abstandsflächen, Höhen und dem zukünftigen Bauablauf stellen. Wir laden alle Teilnehmenden (und alle anderen auch) herzlich ein, sich auch über diesen Blog weiter über den Planungs- und Baufortschritt auf dem Laufenden zu halten.

KreativQuartier_Glockenweiss_Infoabend

Herr Schmedt, Michels Architekturbüro, Bildquelle: Glockenweiß

Die Vorbereitungen laufen…

16.10.2020

Neben der Planung und dem Werkstatt- und Dialogverfahren gehen auch die Vorbereitungen auf dem Grundstück der Alten Feuerwache voran. Die letzten Gebäude sind abgerissen und es finden die ersten Bodenuntersuchungen statt. Noch braucht man etwas Fantasie, aber dort wo jetzt die Bagger stehen wird später der zentrale Platz des Quartiers sein…

Bildquelle: Glockenweiß

2. Begleitkreis

07.10.2020

Am 07.10.2020 ist der Begleitkreis im Rahmen des Werkstatt- und Dialogverfahrens zu einem 2. Termin im Rathaus Potsdam zusammengekommen. Neben der Vorstellung des aktuellen Planungsstandes durch Michels Architekturbüro wurden auch das Nachhaltigkeitskonzeptes von CSD Ingenieure sowie die Ideen für die Außenraumgestaltung für das Quartier durch das Büro POLA vorgestellt. In der Runde des Begleitkreises entwickelte sich zu allen Themen eine sehr offene und konstruktive Diskussion, die in Empfehlungen zur Weiterbearbeitung des Entwurfes an die Architekten mündete.

2. Runder Tisch

02.10.2020

Ganz wichtig ist die Wandelbarkeit des Quartiers zur Belebung und für Begegnungen, die Aktivitäten und Aktionen der Nutzer sollen sichtbar sein und keine statischen Bereiche entstehen.

Am 02.10.2020 fand der zweite Runde Tisch bei KVL statt, bei dem die Vertreter der KKW und die Planer von Michels Architekturbüro trotz auferlegten räumlichen Abstands gemeinsam über die Gestaltung des Kreativ Quartiers diskutiert haben. Während einige Punkte — Werden Fahrradparkhäuser überhaupt genutzt? — oder — Wo lässt sich die Sichtbarkeit der Künstler am besten realisieren? — durchaus kontrovers diskutiert wurden, gab es in vielen Themen Einigkeit. Die Aufgabe der Planer ist es nun, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten in den Grundrissen abzubilden. Eine besondere Herausforderung besteht dabei darin, auch schalltechnisch entkoppelte Flächen für Bandproberäume anzuordnen.

 

Teilnehmer Runder Tisch, Bildquelle: KVL

1. Runder Tisch

17.09.2020

KVL hat Vertreter der KKW zu einem Runden Tisch zum gemeinsamen Austausch mit den Architekten eingeladen. Die Teilnehmer haben sich zusammen mit den Architekten in einer ergebnisoffenen und sehr konstruktiven Diskussion über die wesentlichen Funktion des neuen Kreativ Quartiers allgemein und insbesondere über die Nutzeranforderungen ausgetauscht. Der Runde Tisch soll in regelmäßigen Abständen planungsbegleitend stattfinden und ist als erweiterte Arbeitsebene zu den Begleitkreisen des laufenden Werkstatt- und Dialogverfahrens zu verstehen.

 

Infoveranstaltung Kultur- und Kreativwirtschaft

03.09.2020

Interessierten Vertretern der KKW wurde der siegreiche Entwurf im Rahmen der Ausstellung bei der ProPotsdam durch Michels Architekturbüro vorgestellt. Im anschließenden Gespräch hatten die Teilnehmer die Möglichkeit Fragen an die Architekten und Bauherren zu stellen.


Begleitkreis im Rahmen des Werkstatt- und Dialogverfahrens

31.08.2020

Im Rahmen des Werkstatt- und Dialogverfahrens ist der Begleitkreis am 31.08.2020 zusammengekommen, um gemeinsam mit Michels Architekturbüro den Entwurf für das Kreativ Quartier zu konkretisieren und Empfehlungen zur weiteren Bearbeitung auszusprechen. Der Begleitkreis setzt sich aus den Bauherren, externen Experten, Vertretern der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Landeshauptstadt Potsdam und des Sanierungsträgers Potsdam zusammen. 

ProPotsdam Kreativ Quartier

von links nach rechts Andrea van der Bel, Christopher Weiß, Andreas Michels, Bert Nicke, Bernd Rubelt
Foto: Varvara Smirnova

Ausstellungseröffnung Kreativ Quartier

27.08.2020

Mit der Entscheidung der Auswahlkommission für den Entwurf von Michels Architekturbüro, Berlin wurde ein wichtiger Meilenstein zur Realisierung des Kultur- und Kreativwirtschaftsquartier in der Potsdamer Mitte erreicht. Diesen Siegerentwurf sowie die Arbeiten der weiteren fünf am Verfahren teilnehmenden Büros werden ab dem 01. September 2020 im Foyer der Pappelallee 4 zu sehen sein. 

Fotos: Varvara Smirnova

Erster Bauantrag für Kreativquartier noch 2021

01.04.2020

Teil des laufenden Werkstatt- und Dialogverfahrens ist die Durchführung eines hochbaulich architektonischen Wettbewerbs. Auf Basis der ausgewählten Konzeption von Glockenweiß und MVRDV, sollen nun sechs ausgewählte Architekturbüros die finale Gestaltung des neuen Kreativ Quartiers entwickeln. Die Teilnehmer haben bis August 2020 Zeit diese herausfordernde Aufgabe zu meistern. Ende August wird von der Auswahljury der Siegerentwurf gekürt, welcher bereits Anfang 2021 als Bauantrag eingereicht werden wird.

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Konzeptentwurf von MVRDV und Glockenweiss, Quelle: MVRDV

Projektentwickler stellten Pläne vor 

26.02.2019 | pnn.de

"Auf der Fläche des künftigen Kreativvillage sollen insgesamt 18.400 Quadratmeter Geschossfläche entstehen. In dem Konzept sind unterschiedliche Haustypen vorgesehen, die verschieden genutzt werden können. Allerdings startet laut Weiß in drei Wochen der Architekturwettbewerb. Der erste Entwurf werde in diesem Zuge derzeit nochmal komplett überarbeitet."

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Quelle: Glockenweiss

Für rund 85 Millionen Euro soll in Potsdams Mitte ein neues Kreativquartier entstehen. Am Mittwoch lud der Projektentwickler Glockenweiß zu einer Informationsveranstaltung ein.

 

Potsdam - Ab 2023 sollen Kunstschaffende und andere Kreative in Potsdams Mitte ein neues Zuhause haben. Als Ersatz für das nach wie vor von Abriss bedrohte Rechenzentrum zwischen Plantage und Garnisonkirchenbaustelle sollen wie berichtet die Berliner Projektentwickler Glockenweiß das so genannte "Kreativquartier Village" bauen. Insgesamt 85 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Am Mittwoch lud das Team zu einer Informationsveranstaltung in das Rechenzentrum ein.

Glockenweiß zufolge kamen rund 70 Personen, darunter auch einige Vertreter der Stadtpolitik wie Linke-Verordneter Sascha Krämer oder die Grüne-Stadtpolitikerin Saskia Hüneke. Auch Vertreter des Landeswirtschaftsministeriums und des brandenburgischen Kulturministeriums waren anwesend. Gedacht war die Veranstaltung auch als Kennenlernrunde, so Weiß. "Uns war es einfach auch mal wichtig, uns vorzustellen". 

Wie berichtet hatte sich Glockenweiß bei der Konzeptvergabe für den Kreativstandort im November vergangenes Jahr durchgesetzt. Die beiden Architekten Andrea van der Bel und Christopher Weiß planen bekanntlich auch den Umbau des Klosterkellers in der Friedrich-Ebert-Straße in ein Bürostandort für kreative Firmen. Auf der Fläche des künftigen Kreativvillage sollen dagegen insgesamt 18.400 Quadratmeter Geschossfläche entstehen. In dem Konzept sind unterschiedliche Haustypen vorgesehen, die verschieden genutzt werden können. Allerdings startet laut Weiß in drei Wochen der Architekturwettbewerb. Der erste Entwurf werde in diesem Zuge derzeit nochmal komplett überarbeitet.

Neben den aktuellen Plänen standen am Mittwoch auf der Informationsveranstaltung aber auch ganz praktische Fragen auf der Agenda. Einige Teilnehmer hätten etwa wissen wollen, wie sie später zum Beispiel eine der Flächen anmieten könnten. "Es waren Musiker dabei, die wissen, wollten, an wen man sich wenden muss", so Weiß.

Indes ist wie berichtet inzwischen noch unklar, ob das Rechenzentrum überhaupt wie beschlossen zugunsten des Wiederaufbaus des Kirchenschiffs der Garnisonkirche abgerissen wird. Gerade erst hat bekanntlich Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) einen Kompromissvorschlag für einen Erhalt des Rechenzentrums verfasst.

 

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