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histORiE

Das Areal „Alte Feuerwache“ liegt im historischen Zentrum der preußischen Residenzstadt. Sowohl der angrenzende „Lange Stall“ als auch die Garnisonkirche in direkter Nachbarschaft stellten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts markante Punkte im Stadtbild dar.

Lage und Entwicklung des Plangebietes

Nach der Zerstörung der historischen Bebauung um 1945 wurden in den 1960er und 1970er Jahren auf dem Areal die „Alte Feuerwache“ und das Rechenzentrum errichtet. Das Planungsgebiet befindet sich im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Potsdamer Mitte“. Die Sanierungssatzung hierzu sieht in Anlehnung an den historischen Stadtgrundriss unter anderem die räumliche Ausweitung der Plantage als  attraktive und multifunktional nutzbare Grünfläche, die Neubebauung des „Langen Stalls“ als östliche Platzbegrenzung der Plantage und den Wiederaufbau der Garnisonkirche vor. Zur Umsetzung dieser übergeordneten Planungen wurde die dem Rechenzentrum vorgelagerte Serverhalle bereits zurückgebaut, um Platz für die Wiederherstellung der Grünanlage „Plantage“ zu schaffen. Ursprünglich war der weitere Abriss des Rechenzentrums geplant, um das Kirchenschiff der Garnisonkirche wieder errichten zu können.

Mit der Neuplanung und -Bebauung eines Ersatzbaus an Stelle des Kirchenschiffs sollte das historische Gefüge um einen wichtigen Baustein ergänzt werden. Diese Ziele werden jedoch derzeit einer kritischen Prüfung unterzogen. Zur Sicherung der Sanierungsziele wurde für den Bereich des Sanierungsgebietes eine Erhaltungssatzung beschlossen. Der größere Bereich des Planungsgebietes auf dem Areal der Alten Feuerwache ist vom Geltungsbereich der Erhaltungssatzung ausgenommen. Lediglich der nördliche, an die Wohnbebauung angrenzende Bereich befindet sich im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung.

Szenarioworkshop und Machbarkeitsstudie

Anfang des Jahres 2018 hat die Stadt Potsdam gemeinsam mit dem Sanierungsträger Potsdam GmbH und Vertreter und Kreativwirtschaft (KKW) in Potsdams Mitte zu entwickeln. Hintergrund war es, eine Idee zu entwickeln, um an der Plantage einen neuen Ort für die KKW zu schaffen, der neben der Ermittlung von Bedarfen, Inhalten und Funktionen auch eine Vision für einen dauerhaften Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Potsdamer Mitte schafft. Ergebnis des mehrtägigen Workshops war ein Zielszenario, nach dem an der Plantage ein lebendiges Kreativ Quartier entstehen sollte, das über Potsdams Grenzen hinaus strahlen soll und die Hälfte der rund 20.000 m² BGF der Kultur- und Kreativwirtschaft zurtell. Ergänzt werden sollten die Nutzungen durch komplementäre Einrichtungen wie Gastronomie und Wohnen. Der neue Ort sollte durch ein professionelles und erwerbsorientiertes Profil zudem zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor werden.

Auf Grundlage des Szenarioworkshops und zur Verifizierung dessen Ergebnisse hat der Sanierungsträger Potsdam im Oktober 2018 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die die Rahmenbedingungen zur Grundstücksvergabe per Konzeptverfahren beschreibt und im März 2019 fertig gestellt wurde.

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Konzept

Die Sanierungsträger Potsdam GmbH als Treuhänderin der Landeshauptstadt Potsdam und Eigentümerin des Planungsareals hat im August 2019 auf Grundlage der o.g. Machbarkeitsstudie ein Konzeptverfahren zur Vergabe der Grundstücke an einen Investor ausgeschrieben. Gemäß des definierten Zielszenarios „Kreativ Quartier“ sollte ein Konzept entwickelt werden, das den Anforderungen an ein vielfältiges und innovatives Kreativ Quartier entspricht und sowohl identitätsstiftend ist als auch den historischen Bestand der Potsdamer Innenstadt berücksichtigt.

Vorgaben waren neben den bestehenden Satzungen u. a. die Überlassung von mind. 10.000 m² BGF an Nutzer*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft und davon mindestens 4.300 m² als mietpreisgebundene Flächen für kleinteilige Kultur- und Kreativwirtschaft mit einer Fertigstellung bis Oktober 2023 als Ersatzstandort für das Rechenzentrum. Die Berliner Projektentwickler  Glockenweiß  GmbH  haben  gemeinsam mit  dem  Rotterdamer Architekturbüro MVRDV,  KVL  als  Projektsteuerer und Minimum als Berater sowie Tim Renner als Kurator, ein Konzept entwickelt, das die Jury im November 2019 überzeugen konnte.

Potsdam hat eine lebendige, stetig wachsende Kultur- und Kreativwirtschaft. Sie ist wichtige Innovationsgeberin für die Stadt und verschiedenste Branchen. Mit dem neuen Kreativ Quartier wird sich auf kompaktem Raum nahezu unerschöpfliches Potential bündeln, mitten in Potsdam. Dabei muss sich der Kreativcampus eingliedern in bestehende Architektur und Inhalte: Das Rechenzentrum, der Turm der Garnisonkirche, das Museum am Kutschstall und der Neue Markt geben den Rahmen vor, ebenso wie der in Teilen zu berücksichtigende Bebauungsplan des Areals. Die besondere Herausforderung und große Chance an diesem Ort besteht darin, das Gefüge von Musealem, Temporärem und Zeit-aktuellem in eine begehbare, erlebbare Raumerfahrung umzusetzen. Während die dreiseitige Blockrandbebauung sich am historischen Stadtgrundriss und den Vorgaben des Bebauungsplans orientiert, bricht das Konzept im Blockinneren bewusst mit den Vorgaben des B-Plans und grenzt sich dadurch deutlich von den benachbarten Höfen im Kutschstallhof und am Neuen Markt ab. Statt einer weitläufigen gepflasterten Freifläche sah das städtebauliche Konzept von MVRDV vier unterschiedliche Gebäude vor.

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Quelle: Konzept MVRDV/ GLW 2019

Grundlage des siegreichen Konzeptes war die wachsende Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft und die damit verbundene Fragestellung nach einer zukunftsweisenden Betrachtung der städtebaulichen und nutzergetriebenen Möglichkeiten im Zentrum von Potsdam. 

Im Zusammenspiel der Gebäude und Freiflächen entsteht eine dorfartige Struktur, das „Village“, das den unterschiedlichen Nutzungsanforderungen gerecht wird und durch variable Bewegungsräume vielfältige Interaktionen ermöglicht. Im Quartier wird die breite Vielfalt an Nutzungen kleinteilig und gleichmäßig angeordnet. Eine große Raumvarianz stellt sicher, dass die zukünftigen NutzerInnen ihrem Profil und ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechende Raumangebote vorfinden. Das Kreativ Quartier wird ein Ort sein, der durchseinen Nutzungsmix eine Belebung zu allen Tageszeiten erfährt, sowie seine stetige Weiterentwicklung und Neuinterpretation anregt. Die Bespielung der Erdgeschosse mit öffentlichen Nutzungen soll die Vernetzung zwischen NutzerInnen und Nachbarschaft unterstützen und fördern. Einschnitte (Gassen und Passagen) in der Erdgeschossebene stellen einen fließenden Übergang zwischen Quartier und Umgebung her und laden zur Vernetzung ein.

Im weiteren Verlauf wurde neben der Weiterentwicklung der übergeordneten Masterplanung durch MVRDV ein Werkstatt- und Dialogverfahren durch Glockenweiß durchgeführt, in dessen Rahmen ein anonymer Wettbewerb für die architektonische  Detaillierung  des  gesamten  Areals  stattfand.

Leitbild

Nicht oft ergibt sich die Möglichkeit einer innerstädtischen Neuentwicklung, die gleichzeitig gesellschaftliche Intervention sein kann. Um uns dieser Herausforderung zu nähern, haben wir uns grundlegende Fragen gestellt: Wie kann sich eine Stadt weiterentwickeln, die starke historische Bezüge und Identitätsanker aufweist, in einer Gegenwart, die unaufhaltsam vom Übergang zur Informations- und Wissensgesellschaft geprägt wird? In der sich das Wesen und die Dynamik von Arbeit, Gesellschaft und Beziehungen verändern und naturgemäß anders darstellen wollen? Wie fühlt sich diese Stadt für ihre Bewohner an?

In einer Stadt, geprägt von ihren historisch-preußischen Wurzeln, verkörpert das Kreativ Quartier einen zeitgemäßen neuen Ort. Es integriert sich mit neuen Gebäudeformen und -typen natürlich-uneitel und setzt dabei selbstbewusst Zeichen als offene, freie und lebendige Einheit.

Die Transformation ist in vollem Gange: Menschen arbeiten zunehmend „kreativ und digital“, schaffen Kunst aller Art, konzipieren und produzieren Kommunikation, Musik, Bilder, Spiele, Software und innovative Nutzerlösungen. Arbeit, die nicht vorgegebenen Mustern und vorhersehbaren Ergebnissen folgt, sondern iterativ und intuitiv passiert. Die sich nicht an Uhrzeiten hält, sondern permanent und 24/7 entsteht. Die wesentlich von menschlicher Selbstorganisation geprägt ist. Und sich darum auch nicht mehr auf Präsenz in Gebäuden, bestimmte Wege und tägliche Routinen bezieht. Sondern im Gegenteil ein offenes, durchlässiges und flexibel gestaltbares Umfeld braucht, um schöpferisch-produktiv wirken zu können.

Kreativ geprägte Arbeit braucht Abwechslung und Abweichung. Ein Umfeld aus öffentlichen und nicht-öffentlichen Räumen, teils offen teils geschlossen, nahtlos im Übergang von drinnen und draußen, das unterschiedlichste Perspektiven, Bewegungsmöglichkeiten und Sinneseindrücke zulässt. Und durch seine Gestaltung bewusst sowohl den Austausch mit Gleichgesinnten als auch zufällige Begegnungen mit anderen fördert. Das Menschen, ihre Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Und so eine Atmosphäre schafft, die rundum positiv ist, den Einzelnen wertschätzt und die Gemeinschaft als Ganzes fühlbar stärkt. Das alles kann in einem Umfeld gedeihen, das Architektur als Ausdruck eines Lebensgefühls versteht, das von Inspiration und Innovation geprägt ist.

Das Kreativ Quartier beginnt ein neues Kapitel „Stadt“ in Potsdam: Dynamik entsteht sowohl durch großzügige und vielgestaltige Nutzungsmöglichkeiten als auch durch die Diversität der Nutzer*innen selbst. Offen, tolerant und inklusiv. Ein Ort, wo sich eine bestehende Künstlerszene sichtbar machen und mitteilen kann. Wo man als kreativ Tätige*r sowohl wohnen als auch arbeiten kann. Wo man auf kurzen Wegen, im Vorbeigehen, Beobachten und Teilnehmen inspirierende Erlebnisse haben und neue Erfahrungen machen kann. Wo das Zueinanderkommen unterschiedlicher Charaktere, Ideen und Angebote dazu führt, sich selbst neu zu erleben, zu lernen und weiter zu wachsen. Wo es viel Raum zum Atmen gibt und dadurch neue Energie freigesetzt wird. Wo sich Besucher*innen ebenso wie Anwohner*innen und unmittelbare Nachbar*innen, angezogen fühlen, diesen Ort rund um die Uhr zu erkunden. Junge und nicht mehr ganz so junge.

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Quelle: Luftbild Potsdam Mitte
Stand 2018 ©bing Karten

In Potsdam entsteht ab Ende 2020 ein Kreativ Quartier, das diese Absicht verinnerlicht. Das neue Quartier schafft visuelle Anker, die das Stadtbild um eine spannende Facette bereichern. Es lädt kreativ arbeitende Menschen dazu ein, ihr Lebensgefühl für sich in Potsdam zu entdecken und zu verwirklichen.

Die Atmosphäre im Kreativ Quartier ist lebendig, luftig und leicht. Mit ehrlichen und haptischen Qualitäten, die sich in Formen, Farben, Materialien, Räumen, Wegen, Plätzen und Pflanzungen mitteilen. Mit hoher Aufmerksamkeit für Echtheit und Bewusstheit. Die Menschen sein lässt, was und wer sie sind und so eine positiv-spürbare Stimmung verströmt.Das Kreativ Quartier ist ein mutiger und konsequenter Schritt in Richtung urbane Zukunft. Selbstverpflichtet, optimistisch und neugierig darauf wie städtische Gemeinschaft unter neuen Voraussetzungen in Potsdam gelingen kann. Das Kreativ Quartier steht für das neue kreative Lebensgefühl der Stadt.

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Wettbewerbsbeitrag Michels Architekturbüro, Quelle: Michels Architekturbüro 2020

Der Entwurf von Michels Architektenbüro, Berlin ist zum Sieger des Werkstatt- und Dialogverfahrens Kreativ Quartier gekürt worden. 

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Wettbewerbsbeitrag Michels Architekturbüro, Quelle: Michels Architekturbüro 2020

Der Siegerentwurf

Das städtebaulich und architektonisch ansprechende und wirtschaftlich tragfähige Konzept hat alle Mitglieder der Auswahlkommission - besetzt mit dem Bauherrn, externen Experten, Vertretern der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Landeshauptstadt Potsdam und des Sanierungsträgers Potsdam - überzeugt.

Der Entwurf knüpft in mehrfacher Hinsicht an Stadtentwicklungstraditionen an, die bis heute das Gesicht der ehemaligen preußischen Garnison- und Residenzstadt Potsdam prägen. Zum einen wird am Langen Stall und am Townhouse mit hochwertigen Blendfassaden gearbeitet, die bereits unter Friedrich dem Großen Einzug in das Stadtbild hielten, als zahlreiche einfach gestaltete Straßenzüge mit vorgesetzten repräsentativen Fassaden verschönert wurden. Das erhalten gebliebene Südportal des Stalls, ebenfalls Bestandteil des neuen Quartiers, zeugt noch davon. Zum anderen soll als gestalterische Grundlage für alle Bauten und Außenräume im Village eine strikte Rasterstruktur verwendet werden, deren Schachbrettform schon die im 18. Jahrhundert entstandenen neuen Stadtquartiere charakterisierte. Ein solches Grundgerüst mag auf den ersten Blick streng oder voller Zwang erscheinen – tatsächlich bietet es jedoch einen systematisierenden Rahmen für kreative Freiheit: Es ist nicht nur besonders nachhaltig und effizient, sondern ermöglicht innerhalb des vorgegebenen Schemas auch eine äußerst flexible, bedarfsbezogene Organisation sowie Freiräume für Gestaltung und Partizipation. 

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Ansicht Townhouse Süd-Fassade und Village Wettbewerbsbeitrag Michels Architekturbüro, Quelle: Michels Architekturbüro 2020

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Nachhaltigkeitskonzept Wettbewerbsbeitrag Michels Architekturbüro,
Quelle: Michels Architekturbüro 2020

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„Insbesondere der Umgang mit der Historie des Ortes und die Verbindung des Platzes mit der Eingangssituation des Langen Stalls hat uns und die Jury mit großer Mehrheit vom Siegerentwurf überzeugt. Für Potsdam besteht die Chance, hier mit dem Kreativquartier ein echtes Leuchtturmprojekt zu schaffen, das auch überregionale Strahlkraft erzeugt“

Glockenweiß

Das Unternehmen Glockenweiß wurde von den Architekten Andrea van der Bel und Christopher Weiß gegründet. Nach langjähriger Tätigkeit als klassische Architekten widmen sie sich seit der Gründung von Glockenweiß im Jahr 2013 eigenen Projekten in der Rolle als Bauherr und Projektentwickler. Im Vordergrund steht dabei der Anspruch kreative, gute und manchmal auch andere Wege zu finden. Glockenweiß verbindet das wirtschaftliche Denken eines Projektentwicklers mit der Kreativität der langjährigen Tätigkeit als Architekten.

Anspruch ist es, Grundstücke immer vor dem Hintergrund der Stadtrendite zu entwickeln, so dass die finanzielle Rendite immer auch um einen gesellschaftlichen Mehrwert für die Stadtgesellschaft ergänzt wird. Bei jedem realisierten Projekt werden lokale Dienstleister und Partner eingebunden, sozial engagierte Projekte unterstützt oder auch gemeinwohl-orientierte Organisationen gefördert. Die Umsetzung der anspruchsvollen Ziele gelingt durch Wettbewerbsverfahren und die sorgsame Auswahl von Partnern, Fachplanern sowie ausführenden Firmen auf Augenhöhe. 

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Christopher Weiß und Andrea van der Bel,
Quelle: Glockenweiß

Fairness und Respekt bilden die Grundlage für eine erfolgreiche und beständige Zusammenarbeit. Mit dieser Herangehensweise hat Glockenweiß bereits zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen, die sich durch eine hohe Qualität und zufriedene Nutzer auszeichnen. Durch dieses umfassende Netzwerk können Projekte der unterschiedlichsten Größenordnungen entwickelt werden. Hierzu wird jeweils mit zuvor projektspezifisch ausgewählten Partnern ein Team zusammengestellt, das von 2 bis 20 Mitarbeiter umfassen kann. Das Projektvolumen der Glockenweiß-Gruppe beträgt in 2019 ca. 100 Mio. EUR.

Glockenweiß ist Gründungspartner von MAKECITY BERLIN, einem regelmäßig stattfindenden Festival für Architektur und Stadtentwicklung. Außerdem wurde in 2016 das neuartige Veranstaltungsformat SYNCHRONICITY entwickelt, das sich mit den grundlegenden Aspekten zukünftiger Quartiere und nachhaltiger Stadtentwicklung beschäftigt. 2018 wurde mit glockenweiß als Gründungspartner TRANSITRÄUME gegründet — eine ehrenamtliche Initiative der privaten Immobilienwirtschaft für die Vernetzung von Immobilieninhabern, Kunst, Kultur und Nachbarschaft im Quartier in Berlin und Brandenburg für die temporäre Nutzung von Immobilien. Christopher Weiß vertritt als Vorstandsmitglied des BfW LV Berlin-Brandenburg die Interessen der Privatwirtschaft bzw. der Mitgliedsuntenehmen beim Brandenburger Bündnis für Wohnen

Michels Architektenbüro

Architektur konzipieren, gestalten, bauen: Seit 2003 plant und realisiert Michels Architekturbüro öffentliche und private Bauvorhaben in ganz Deutschland sowie dem europäischen Ausland. Dabei spielen gestalterische, funktionale und soziale Kriterien ebenso eine zentrale Rolle wie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Das Arbeitsfeld umfasst insbesondere den Wohnungsbau, den Büro- und Gewerbebau sowie den Städtebau. Neben langjähriger Erfahrung im Neu-, Um- und Ausbau besitzt das Büro mit aktuell 75 MitarbeiterInnen an den Standorten Köln und Berlin besondere Expertise in den Bereichen Sanierung, Bauen im Bestand und Denkmalschutz.

Das Leistungsspektrum reicht von der Konzeption und dem Entwurf über die Ausführungsplanung bis zum Baumanagement. Mit einem Team aus erfahrenen ArchitektInnen und ausgewiesenen SpezialistInnen sowie einem professionellen Netzwerk von externen PartnerInnen kann Michels Architekturbüro alle Leistungsphasen der HOAI sowie die gesamte Breite der planungs- und baurelevanten Themen im Hochbau abdecken – von der ersten Skizze bis zum fertigen Objekt, von der Grundlagenermittlung bis zur Detailplanung, vom Interior Design bis zum Städtebau.

„Der Entwurf für das neue Kreativquartier im historischen Zentrum Potsdams vereint Kontinuität und Innovation zu einem überraschenden Ensemble. Während die Straßenfronten als wertige, an die historische Bebauung angelehnte Schaufassaden einen ruhigen Rahmen bilden, kann sich im Inneren der campusartigen Bebauung durch offenen Strukturen eine kreative Erlebnis- und Arbeitswelt entfalten.“

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Andreas Michels,
Quelle: Michels Architekturbüro

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Quelle: Lageplan ©googlestyle Karten, bearbeitet durch KVL 2020

Das neue Quartier für Kultur- und Kreativwirtschaft in der historischen Mitte Potsdams entsteht auf dem Areal der Alten Feuerwache, zwischen Plantage und Kutschstall. Die innerstädtische Einbindung des Standorts ist hervorragend. Alle wichtigen zentralen Ziele Potsdams sind fußläufig oder auch mittels mehrerer Tram- und Buslinien erreichbar.

Der Hauptbahnhof Potsdam befindet sich 15 min zu Fuß entfernt und kann ebenfalls mit der Tram erreicht werden. Auch die ÖPNV-Anbindung der Brandenburgischen Landeshauptstadt an Berlin ist mit S-Bahn und Regionalbahn sehr gut, mit der Regionalbahn erreicht man in 24 Minuten den Hauptbahnhof Berlin.

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